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Landesbeschreibung

Landesbeschreibung

In verschiedenen Veröffentlichungen liest man die Meinung verschiedener Reisender und Insider die behaupten, Kolumbien sei das schönste Land Lateinamerikas.

Wir können uns dieser Meinung nur anschließen!

Wenn Sie allerdings der Meinung einiger Publicity süchtiger europäischer Medien Glauben schenken wollen, dann werden Sie spätestens 30 Minuten nach Ihrer Einreise in Kolumbien entweder erschossen, entführt oder zumindest ausgeraubt.

Die Wahrheit ist jedoch eine andere. Dies können rund 3,8 Millionen (Stand 2013) Ausländer berichten, die jährlich Kolumbien bereisen, oder auch die rund 235.000 Ausländer, die ebenso wie wir hier leben, wohnen und arbeiten.

Es gab in Kolumbien mal einen schönen Werbespot im Fernsehen, der endet mit den Worten:
„Die größte Gefahr in Kolumbien ist, dass Sie nicht wieder weg wollen“.
Recht haben sie, die Fernsehleute.

Das Kolumbien von Heute ist mit dem Kolumbien der 80er und 90er Jahre schon lange nicht mehr vergleichbar. Nicht in Punkto Sicherheit und schon gar nicht in Punkto Infrastruktur. Das Einzige was so ist wie Früher – und das ganz sicher auch so bleiben wird, das ist die Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit der Kolumbianerinnen und Kolumbianer.

Sich in Kolumbien zu bewegen ist nicht anders als in Europa. Man muss sich nur an die Regeln halten, die wiederum auch nicht anders sind als die Europäischen. Das heißt, bestimmte Stadtteile nachts zu meiden und das Goldkettchen und die teure Armbanduhr möglichst zu Hause, oder im Hotelsafe zu lassen. Mehr ist diesem Thema, auch aus eigenen Erfahrungen in Kolumbien, nicht hinzuzufügen.

Mit Kolumbien wartet auf Sie ein großes, gigantisches Land – in jeder Hinsicht. Nehmen Sie die Fläche Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, der Niederlande und Belgiens zusammen, multiplizieren Sie alles Mal Zwei und Sie werden feststellen, dass dies noch immer nicht an die Landesfläche Kolumbiens heranreicht.

Anreise und Zeitverschiebung

Für eine Reise nach Kolumbien sollten Sie fast einen ganzen Tag zur Anreise einplanen. Wenn wir nach mehren Dutzend Flügen zwischen Europa und Lateinamerika etwas empfehlen sollen, dann ist es eine Reise mit der Air France, von Ihrem Heimatland aus über Paris nach Bogotá (BOG), die alleine von Paris aus etwa 11 Stunden dauert und je nachdem wohin Sie dann weiter reisen, müssen Sie noch einmal eine Flugstunde extra rechnen.

Die Zeitverschiebung nach Mitteleuropa beträgt im Winter MEZ–6 und im Sommer MESZ–7 Stunden. Der Wechselkurs vom Euro zum kolumbianischen Peso beträgt aktuell 1 Euro = 3.200 COP, was Sie garantiert zum Millionär macht, wenn Sie etwa 300 Euro umtauschen.

Durch die Größe des Landes bietet es sich an, auch innerhalb des Landes zu fliegen. Wenn Sie beispielsweise den Karneval in Barranquilla (BAQ) besuchen wollen, fliegen Sie für runde 50 Euro von Bogota aus in etwa 45 Minuten nach Barranquilla. Der Fernreisebus ist natürlich aufregender, kostet die Hälfte, braucht aber fast 24 Stunden. Der Karneval in Barranquilla ist der Bekannteste seiner Art in Lateinamerika, nach dem Karneval in Rio. Die Stadt selbst, übrigens auch die Stadt unseres Hauptsitzes, am Rio Magdalena gelegen, ist jedes Jahr im Februar förmlich im Ausnahmezustand, zur Karnevalszeit. Die Sängerin Shakira und auch Miss Universum 2014, stammen aus Barranquilla.

Kolumbien zählt heute zu den am weitesten entwickelten Ländern Lateinamerikas. Hier können Sie sich fast Flächendeckend in jedem Restaurant, am Flughafen, im Bus oder Taxi, in jedem Shoppingcenter und erst recht im Hotel, mit Ihrem Laptop einloggen und das Internet benutzen.

Wenn Sie Kolumbien, oder Colombia wie es im spanischen heißt besuchen, müssen Sie auf keine moderne Technologie verzichten. Sie können beim Mittagessen im Restaurant, oder auch von Ihrem neuen Heim aus, mit Ihrer Familie in Europa Skypen, die dann sicher gerade Abendbrot isst. Sie können von unterwegs eine Mail senden, oder Ihren Twitter Freunden mitteilen, wo Sie gerade durch den Urwald streifen, oder wie gut Ihnen ihr neues Haus gefällt und wie wohlig warm denn Ihr Pool das ganze Jahr über ist.

Reiseempfehlung im Land

Wenn Sie sich hier eingelebt haben, besuchen Sie ganz sicher einmal die alte Kolonialstadt Cartagena, ebenfalls an der Karibikküste gelegen und etwa 80 km südwestlich von Barranquilla entfernt, oder fahren von Barranquilla aus die 70 km nach Santa Marta und besuchen dort die verlorene Stadt in der nahegelegenen Sierra Nevada, wofür Sie allerdings von Santa Marta aus einen Wochenmarsch durch Urwald und Gebirge, ohne Fußwege und geteerte Straßen einplanen müssen.

Wenn Sie einmal das Landesinnere kennen lernen möchten, dann empfehlen wir San Gil mit seinen Flüssen die zum Rafting einladen, seinen Wasserfällen und Naturparks. Und wer schon mal bis San Gil fährt, der sollte auch Barichara, das schönste Dorf Kolumbiens gesehen haben.

Bus fahren! Preiswert und jedes Mal ein neues Abenteuer!

Die Busverbindungen im Land sind super und auch preiswert. So können Sie zum Beispiel in Barranquilla (Fläche und Einwohnerzahl vergleichbar mit München) mit dem Transmetro, einem klimatisierten Bus, für 1.800 Peso (inklusive Umsteigen), also für etwa 0,60 Euro quer durch die Stadt fahren. Sind Sie schon einmal für 0,60 Cent quer durch München, Bern oder Wien gefahren? Bei den Fahrpreisen in Kolumbien und den vorzüglichen Anbindungsmöglichkeiten werden Sie es sich überlegen dort ein Auto zu mieten, zumal der Verkehr lateinamerikanisch Chaotisch und auch etwas Gewöhnungsbedürftig ist. Bushaltestellen werden Sie allerdings kaum finden, es reicht die Hand hochzuhalten wenn Sie den Bus sehn und er wird anhalten und Sie mitnehmen. Am Ziel angekommen machen Sie sich einfach nur laut bemerkbar, egal in welcher Sprache, es muss nur laut genug sein und die Musik des Busfahrers übertönen.

Autokauf

Wer hier wohnt und sich ein Auto kaufen möchte bekommt jedes Auto, vom Kleinwagen über die große Limousine bis zum SUV und Geländewagen. Alle namhaften Hersteller sind hier vertreten, nur das Blut Ihres Wagens, das Benzin ist mit rund 2,5 Euro für eine Gallone (etwa 4 Liter) im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern recht teuer.

… oder doch lieber mit dem Taxi?

Wer sich den Stress von Autokauf, Versicherung, Reparaturen und Benzinkosten nicht antun möchte, dem empfehlen wir eine Taxifahrt. Eine Fahrt quer durch Barranquilla kostet Sie weniger als 3 Euro und wenn Sie sich die 20 km bis nach Puerto Colombia fahren lassen, berechnet Ihnen der Taxifahrer umgerechnet 6,25 Euro. Für diese Preise, sagt Ihnen der Taxifahrer in Europa gerade mal höflich Guten Tag und öffnet Ihnen die Tür.

Strom und Wasserversorgung

Wenn Sie ihr Haus erworben haben und einen Umzug planen, können Sie 220 Volt Geräte besser gleich in Europa lassen, denn Kolumbien hat ein 110 Volt Stromnetz. Da ab und an, wie fast überall in Lateinamerika, der Strom ausfällt, ist die Anschaffung eines Notstromaggregates für etwa 350 Euro empfehlenswert. Der Strom fällt nicht täglich aus, manchmal passiert Wochenlang gar nichts und dann gleich mal wieder drei Tage hintereinander für jeweils 1-3 Stunden. Wir warten dann immer eine halbe Stunde – und wenn der Strom nicht wieder kommt, geht der Notstromer ans Netz.

Gleiches gilt für die Wasserversorgung. Man sollte ein bis zwei Extratanks mit jeweils 500–1.000 Liter zur Verfügung haben, um auch einmal einen halben oder ganzen Tag, ohne das Wasser aus der Leitung auszukommen. Die meisten Immobilien die zum Kauf angeboten werden, verfügen aber ohnehin bereits über diese Vorratstanks. Viele Kolumbianer trinken übrigens das Wasser aus der Leitung und es schmeckt auch gar nicht schlecht, nur empfehlen wir Ihnen dieses zumindest vorher abzukochen, dann kann nichts passieren.

Hier macht Einkaufen Spaß!

Wer Einkaufen geht, trifft auf fast noch größere Supermärkte und Shopping Center der allerneusten Generation, wie Sie diese auch in Europa finden. Die Preise sind moderat, was natürlich auch daran liegt, das der normal kolumbianische Durchschnittslohn, bei weniger als 200 Euro pro Monat liegt. Wenn Sie diese Summe zusammen mit Ihrem Partner in Lebensmittel investieren, leben Sie hier wie die Made im Speck. Neben dem lateinamerikanisch süßlichen Weißbrot, bieten manche Supermärkte auch Dunkelbrot an, wie wir es von Europa kennen, auch Wurstwaren nach europäischen Rezepturen sind im Angebot und wer es ganz „Deutsch“ haben will, der kauft halt gleich beim deutschen Fleischer seine Wurst.

Die monatlichen Rechnungen kommen!

Einmal im Monat kommen alle Rechnungen, das ist hier nicht anders als in Europa. Anders ist aber zum Beispiel, die Aufteilung der Gesamtkosten für den Anbieter, denn das geht in Kolumbien von Estarto 1-6, unterteilt nach der Wohngegend. Estrato 1 ist der niedrigste und Estrato 6 der höchste, die Villengegend, wo die Strom- und Wasserabnehmer einen Großteil des Estrato 1 mittragen. Der Durchschnitt ist für Sie aber wahrscheinlich das Interessante, also die goldene Mitte. Wir in der goldenen Mitte ziehen aus der Wasserleitung pro Monat etwa 10 m² Wasser und die Rechnung liegt bei umgerechnet 8 Euro. Die Stromkosten liegen bei 40 Euro und decken den Bedarf von einem großen Kühl- und Tiefkühlschrank, einer vollautomatischen Waschmaschine, 8 Glühbirnen (2 davon 24 Stunden), 5 Ventilatoren im 24 Stunden Betrieb, dem Fernseher und 4 Computern ab. Unsere Internetlinie hat 5 MB, arbeitet sehr zuverlässig und kostet + Telefon mit allen nationalen Anrufen inklusive 16, 50 Euro pro Monat.

Internet – kein Problem! Geoblocking – Null Problemo, nicht mit uns!

Über das Internet können Sie Heute ohne Probleme alle Filme, Serien usw., von allen europäischen Sendern und deren Mediatheken empfangen und sich über einen Laptop auf dem Fernseher anschauen, das ist heute alles Null Problemo, nur, bei einigen Filmen oder Sportsendungen werden von Europa aus Geoblocker eingesetzt, das heißt, diese Sendungen können Sie nur mit einer deutschen, österreichischen, oder schweizerischen Internetadresse (IP) empfangen. Dafür gibt es aber wiederum im Internet eine Reihe von Programmen die man VPNVirtual Personal Network nennt und die Sie für etwa 30 Euro pro Jahr erwerben können. Sie kaufen das Programm, installieren es, loggen sich ein, suchen die gewünschte IP Ihres Landes und schon steht Ihr Rechner virtuell in Berlin, Wien oder Zürich und Sie können sich das gewünschte Programm anschauen. Wir nutzen dies seit Jahren und können dies nur empfehlen.

Banken und Kreditkarten

Wer hier wohnt, der wird sich ganz sicher auch ein Konto einrichten. Das geht problemlos, Sie bekommen Ihre Bankkarte für den Automaten dazu und wenn Sie ein paar Monate Kunde sind, winkt die Bank auch schon mit einer Kreditkarte für Sie. Alle Transfers die aus dem Ausland auf Ihr Konto sollen, dauern ein bis zwei Wochen, was daher rührt, das Transfers von Europa nach Lateinamerika immer über New York laufen. Aber eigentlich ist ein Transfer gar nicht notwendig weil, wenn Sie über eine europäische Kreditkarte verfügen, können Sie mit dieser hier an nahezu jedem Automaten Geld abheben und profitieren mitunter sogar von ganz vorzüglichen Wechselkursen. Das heißt, die Abrechnung von Ihrer Karte erfolgt in Euro, CHF oder GBP. Ist der Euro Schwach und der Dollar hoch, erhalten Sie hier eine super gute Auszahlung in Peso, dessen richtiger Name Kolumbianischer Peso ist, abgekürzt COP. Sie können also Ihre Gehälter, Tantiemen, Rente, Erbschaften und Lotteriegewinne auch weiterhin auf Ihr europäisches Konto fließen lassen, nur sollten Sie die Kreditkarte dann besser nicht zu Hause vergessen.

Krankenversicherung

Wer eine europäische Krankenversicherung besitzt, sollte diese darüber informieren, das er oder sie für ??? Wochen, Monate oder auch ganz im Ausland lebt. Ihre Versicherung wird hier anerkannt. Wer hier eine Krankenversicherung für sich und den Partner abschließen möchte, muss mit monatlichen Kosten von etwa 60 Euro für sich und den Partner inklusive rechnen. Darin enthalten sind die Kosten für Arztbesuche, die meisten Untersuchungen, die Krankenhausaufenthalte und Medikamente nur in einem bestimmten Umfang.

Jedes Krankenhaus ist normal eingerichtet und wer tiefer in die Tasche greifen will, dem stehen auch Krankenhäuser und Krankenzimmer mit eigener Schwester, eigenem Butler und dem Chefarzt auf dem goldenen Tablett zur Verfügung. Die Ausstattung der Krankenhäuser ist nicht anders als in Europa. Vielleicht ist nur die Kost etwas gewöhnungsbedürftig, weil die eigene Frau nicht in der Küche stehen kann. In keinem Krankenhaus der Welt wird sich jemand wohl fühlen, aber er wird sich hier gut aufgehoben fühlen und gut versorgt wissen.

Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen, so schreibt das auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Homepage über die medizinische Versorgung in Kolumbien.

Es gibt nur Sommer und „Winter“!

Egal ob Sie hier Urlaub machen, oder zukünftig sogar in Kolumbien Wohnen, Sie werden sich in den Tropen aufhalten. Das heißt der Sommer geht von Mitte November bis Mitte Mai, ohne einen einzigen Regentropfen an der Karibikküste und mit Temperaturen von Tagsüber 32 ° C und mit Nachttemperaturen um die 28 °C. Im Winter, also von Mitte Mai bis Mitte November sind die Temperaturen kaum anders, einzig kann es Abends mal etwas kalt werden, also so etwa um die 26 °C . Am Tage kommt es einem mitunter heißer vor als im Sommer, was aber nur daran liegt, das der Winter die Regenzeit ist und das verdunstende Wasser eine „gewöhnungsbedürftige“ Luftfeuchte mit sich bringt. Regenzeit bedeutet keinen Dauerregen. Es schütten mal richtig für 1-2 Stunden, verbunden mit einem donnernden Gewitter und dann ist der Spuk auch schon vorbei, meist für 2-3 Tage, manchmal auch für 2 Wochen – und es ist wieder Sonne pur angesagt. In den letzten 5 Jahren hat es kaum mehr als 10 Mal geregnet im gesamten Zeitraum einer Regenzeit von 6 Monaten.

Impfungen

Die nächste Frage ist ganz sicher: “Welche Impfungen muss ich haben“! Gute Frage. Auf jeden Fall sollten Sie nachprüfen, wann Sie die letzte Tetanus Impfung bekommen haben, denn die ist wichtig, egal ob und wohin Sie reisen. Notfalls bekommen Sie diese aber auch hier für ein paar Pesos, in der nächsten Apotheke.
Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern sind die Masern in Kolumbien fast ausgerottet und auch alle Kinder werden hier dagegen geimpft. Es besteht keine Impfpflicht, aber ein ungeimpftes Kind kommt in keinen Kindergarten und ein Kolumbianer der nicht gegen Gelbfieber geimpft ist, der darf das Land nicht verlassen. Dabei geht es nicht um das Gelbfieber im Land, das ist ausgerottet, es geht darum sich im Ausland nicht anzustecken und die Krankheit wieder ins Land einzuschleppen. Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden empfohlen.

Über das leidliche Thema Hepatitis sollten Sie sich mit Ihrem Hausarzt unterhalten. Auf keinen Fall sollten Sie – und wenn Sie hier wohnen schon gar nicht, dauerhaft irgendwelche Pillen schlucken, das machen die Kolumbianer auch nicht. In 26 Jahren Lateinamerika habe ich nie Probleme mit einer Hepatitis gehabt. Ich bin ganz sicher niemand der auf Impfungen jedweder Art wert legt, darauf achtet oder sogar hat, aber ich bin ganz sicher jemand, der kein ungewaschenes Obst auf dem Jahrmarkt verspeist.

Wenn die Mücke pickst!

Gegen Mücken die durch ihre Stiche Dengue oder Chicongunya hervorrufen können, schützen Sie sich bitte mit den handelsüblichen Mückenschutzmitteln. Auch dies, findet sich sinngemäß so auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Ganz Normal, wie soll man sich da vorbeugend auch anders schützen? Mich hat vor 2 Jahren eine Mücke gestochen und Chicongunya ausgelöst. Ja und? Pickel an Armen und Füßen, etwas fiebrig und niedergeschlagen. Eine Spritze und Antibiotika und die Geschichte war nach ein paar Tagen vergessen, und nun bin ich immun dagegen, nochmals Chicongunya zu bekommen. Antibiotika und Schmerzmittel brauchen Sie übrigens nicht in großen Vorräten mitzubringen. Diese Sachen bekommen Sie hier Rezeptfrei und Preiswert in jeder Apotheke. Wenn Sie Fragen zur Thematik Gesundheit haben, beantworten wir diese sehr gern und machen uns für Sie bei speziellen Sachen, auch gern bei den entsprechenden Fachleuten kundig.

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Alles hat einmal ein Ende, auch in Kolumbien!

Nun haben wir eigentlich soweit an alles gedacht, nur das Ende von allem haben wir noch nicht erwähnt. Ich habe nicht lange überlegen müssen, ob ich diesen Absatz überhaupt, hier und jetzt, mit in die Landesbeschreibung hinein bringe, aber jeder der realistisch denkt der weiß, dass das Leben endlich ist und das er sich eines Tages die Radieschen, oder besser gesagt, hier in Kolumbien die Kokospalmen von unten anschauen wird. Also ist es wichtig auch dieses Thema anzusprechen und im Detail niederzuschreiben.

Nach dem ich 26 Jahre, also mein halbes Leben in Lateinamerika verbracht habe, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen mein weltliches Überbleibsel in einem deutschen Grab zu wissen, das irgendwann mit Schnee bedeckt ist, wo es reinregnet, wo im Winter eine klirrende Kälte herrscht und die Blumen darauf von den Eiszapfen zu Boden gezogen werden. Deshalb haben wir hier schon seit Jahren eine Sterbeversicherung. Diese kostet umgerechnet 6,25 Euro pro Monat, gilt ab dem ersten Tag des Versicherungsabschlusses und beinhaltet neben dem Versicherungsnehmer auch die Versicherung des Partners und von drei möglichen, weiteren Familienangehörigen. Das ist kein Angebot für ein Staatsbegräbnis, das ist klar, aber außer den Blumen, Kränzen und dem Grabredner ist alles enthalten, inklusive der Friedhofs- und Grabkosten für die ersten drei Jahre, egal wer von den Versicherten 5 Personen das Zeitliche segnet – und egal wann.

Geografische Lage

Kolumbien grenzt sowohl an den Pazifischen Ozean als auch an das Karibische Meer und auf dem Festland an Panama, Venezuela, Brasilien, Peru und Ecuador. Der Landesname ist von Christoph Kolumbus abgeleitet. Bogotá ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Kolumbiens und seine Hauptstadt.

Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und grenzt an den atlantischen und an den Pazifischen Ozean. Im Südwesten grenzt Kolumbien an die Nachbarstaaten Ecuador und Peru, im Südosten an Brasilien, im Nordosten an Venezuela und im Nordwesten an Panamá. Die Gesamtlänge der kolumbianischen Landesgrenze beträgt 6136 Kilometer. Der Äquator verläuft durch den Süden Kolumbiens.

Karibisches Küstentiefland

Das karibische Küstentiefland Kolumbiens ist weitgehend eben und, vom Küstenstreifen abgesehen, relativ dünn besiedelt. Weite Teile des Tieflandes sind von großflächigen Sumpfgebieten geprägt, die eine Verkehrserschließung erschweren. Kolumbien hat Küsten sowohl am atlantischen wie am pazifischen Ozean. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés und Providencia (770 km nordwestlich von Kolumbien), mit den Inseln San Andrés, Providencia, Santa Catalina, Roncador, Quita Sueño, Serrana und Serranilla.

Klima

Da der Äquator durch Kolumbien läuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone. Der Norden, also die Karibikküste, ist deutlich trockener als der Rest des Landes. Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimaregionen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24 °C, zwischen 1000 und 2000 m gemäßigtes Tropenklima (17–30 °C), zwischen 2000 und 3000 m kalttropisches (12–17 °C) und in den Bergregionen (Páramos) ab 3000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12 °C). Die Hauptstadt Bogotá liegt auf einer Höhe von 2600 m über dem Meeresspiegel und hat ein Jahresmittel von 14 °C. Jährlich gibt es zwei Regenzeiten (April und Oktober) und zwei Trockenzeiten, die aber nicht extrem ausfallen.

Am Westrand der Anden fällt die größte Menge an Niederschlag. Im südlichen Teil des Landes werden ca. 3.000 mm Niederschlag pro Jahr gemessen, im Norden bis zu 10.000 mm. Einige Orte mit einem Niederschlagsvolumen von bis zu 16.000 mm im Jahr gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde. In den östlichen Landesteilen regnet es weniger stark. Die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken beträgt aufgrund der Regenschattenseite etwa 1000 mm. Teile der Karibikküste sind aufgrund des Passatwindes sehr regenarm (unter 400 mm jährlicher Niederschlag).

Umwelt

Hinsichtlich der Artenvielfalt pro Flächeneinheit belegt Kolumbien weltweit den zweiten Platz. Zehn Prozent der weltweit vorhandenen Arten sind auf kolumbianischem Boden vertreten.

53,2 Millionen ha der Fläche Kolumbiens sind mit natürlichen Wäldern bedeckt; 21,6 Millionen ha mit anderen Vegetationstypen der Savannen-, Trocken- und Feuchtgebiete; 1,1 Millionen mit Gewässern, schneebedeckten Gebirgen, urbanen Siedlungen, wenigstens 38,4 Millionen ha der Fläche Kolumbiens werden landwirtschaftlich bewirtschaftet bzw. erschlossen. Die wichtigsten Ökosysteme Kolumbiens sind die feuchten Tropenwälder (378.000 km²), die Savannenebenen (105.000 km²), Auen und Torfwälder (95.000 km²), der Andenwald (45.000 km²) sowie die Nieder- und Amazonaswälder (36.000 km²).

Der größte natürliche Reichtum des Landes ist seine Flora, insgesamt kommen in Kolumbien zwischen 45.000 und 55.000 Pflanzenarten vor, davon allein 3.500 Orchideenarten, also 15 % aller auf der Welt existierenden Orchideenarten. Auch das Tierreich ist mit insgesamt 2890 Landwirbeltierarten sehr vielfältig: mit 1721 Vogelarten sind 20 % aller weltweit vorkommenden Arten und mit 358 Säugetierarten 7 % der weltweit vorkommenden Arten vertreten.

Demografie – Bevölkerungsdichte in Kolumbien

Mit 46,4 Mio. Einwohnern ist Kolumbien nach Brasilien der bevölkerungsreichste Staat Südamerikas und hat auf Grund seiner Geschichte eine sehr diversifizierte Bevölkerungsstruktur. 74 % der Gesamtbevölkerung leben in den Ballungsgebieten und Städten, hauptsächlich in den Tälern des Río Magdalena und des Río Cauca sowie an der Karibikküste. Allein in Bogotá, der Hauptstadt und dem Zentrum der Industrie, lebt etwa 1/6 der Bevölkerung. Auf jedem Quadratkilometer leben durchschnittlich 42 Einwohner. 48,6 % sind Männer und 51,4 % Frauen.

Kolumbien ist durch eine sehr ungleiche Bevölkerungsverteilung charakterisiert. 39 Millionen Einwohnern im Andenraum sowie dem karibischen Tiefland steht nur eine Million in Amazonien, Orinokien und dem Chocó gegenüber, d. h. rund die Hälfte der Landesfläche ist weitestgehend unbesiedelt. Mehr als zwei Drittel aller Kolumbianer leben in Städten. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten Lateinamerikas ist Kolumbien durch ein dezentrales Städtesystem charakterisiert. Neben Bogotá haben sich mit Medellín, Cali und Barranquilla weitere Millionenstädte entwickelt. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl regionaler Zentren mit 200.000–600.000 Einwohnern, wie etwa Cartagena und Santa Marta an der Karibikküste, Bucaramanga und Cúcuta im Nordosten des Landes, Pereira, Manizales und Ibagué in der Mitte sowie Neiva, Popayán und Pasto im Süden. Diese Städte erleben ein sehr dynamisches Wachstum.

Nur 0,3 % der kolumbianischen Bevölkerung sind Ausländer, aber drei Prozent der Kolumbianer leben im Ausland, davon 35,3 % in den USA, 23,4 % in Spanien und 18,5 % in Venezuela. Die Lebenserwartung eines Kolumbianers beträgt bei der Geburt 70,4 Jahre. 78 % der Bevölkerung sind jünger als 45 Jahre.

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung

Die Bevölkerung setzte sich zur Kolonialzeit aus drei unterschiedlichen Gruppen zusammen: der indigenen Bevölkerung, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven sub-saharanisch-afrikanischer Herkunft. Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet, so dass die heutige Bevölkerung des Landes aus einer Mischung dieser Gruppen besteht. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 48 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren.

Während der Kolonialzeit wurde Kolumbien durch Einwanderer aus allen Regionen Spaniens besiedelt. Im frühen 18. und 19. Jahrhundert kamen Franzosen, Italiener, Engländer und Iren hinzu. Weitere Einwanderer kamen aus Deutschland, Libanon, Palästina bzw. dem Nahen Osten.

Zur hellhäutigen Bevölkerung gehören die Weißen, Nachfahren der europäischen Kolonisten, mit 30 % der Bevölkerung. Daneben sind mit 14 % die Mulatten und die Kreolen in der kolumbianischen Gesellschaft vertreten, Nachkommen von Europäern und afrikanischen Sklaven.

Religion

In Kolumbien wird die Religionsfreiheit als Grundrecht garantiert. Dominant ist die römisch-katholische Glaubensrichtung, der etwa 90 % der Bevölkerung angehören, jedoch verzeichnen evangelikale Gruppen in den letzten Jahren ähnlich wie in anderen Staaten Lateinamerikas einen großen Zulauf. Die protestantische Minderheit setzt sich aus verschiedenen Traditionen zusammen; viele davon kommen aus den USA, aber auch aus England, Deutschland und Holland.

Sprache

Seit der Kolonialzeit wird Spanisch in Kolumbien als alleinige Amtssprache verwendet. Daneben existiert eine Reihe von bedeutenden Minderheitensprachen, die von der indianischen Bevölkerung gesprochen werden. Englisch wird auf den Inseln San Andrés und Providencia gesprochen.

Soziale Situation

In Kolumbien konnte die Zahl der Menschen die von ernsthafter Armut betroffen sind, also mindestens fünf Armuts-Indikatoren aufweisen, in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts deutlich schneller gesenkt werden als in den Dekaden davor. Waren im Jahr 2003 noch 49 Prozent der Bevölkerung von ernsthafter Armut betroffen sank deren Anteil im Jahr 2012 auf 27 Prozent. Kolumbien blieb dennoch ein Land mit vergleichsweise hoher sozialer Ungleichheit. Die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung verfügten über 62 Prozent des gesamten Einkommens und seien damit verantwortlich für den wesentlichen Teil des landesweiten Konsums. Den Anteil der sehr Armen an der Bevölkerung gibt die Studie mit 18 Prozent an. Große Fortschritte wurden im Bereich der Schulbildung erreicht, da nur 2,4 Prozent der Kinder nicht regelmäßig die Schule besuchten, im Vergleich zu 8 Prozent 1993.

Geschichte – Kolonialzeit

„Entdeckt“ wurde Kolumbien 1499 von Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci und nicht, wie oft angenommen wird, von Christoph Kolumbus, obwohl zu dessen Ehren das Land „Kolumbien“ benannt wurde. Die beiden ersten Entdecker Kolumbiens gelangten zunächst zur Halbinsel „La Guajira“, der sie im Glauben, es handle sich um eine Insel, zunächst den Namen „Isla de Coquivacoa“ gaben. Weitere Landesteile wurden dann später u. a. von Rodrigo de Bastidas oder auch Juan de la Cosa entdeckt, erforscht und oft auch geplündert.

Kolumbus setzte nie einen Fuß auf kolumbianischen Boden. Dies taten umso mehr die Conquistadoren, die angelockt von Gold und Smaragden in rascher Folge das Land besetzten, so z. B. Gonzalo Jiménez de Quesada, der 1538 Bogotá gründete, und Sebastián de Belalcázar, der vom heutigen Ecuador aus Städtegründungen in Kolumbien vorantrieb. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die spanischen Besitzungen im nördlichen Südamerika wurde Bogotá zum Sitz des Vizekönigreichs Neugranada erhoben. Cartagena de Indias entwickelte sich während der Kolonialzeit zu einem der wichtigsten – und bestgeschützten – Häfen der neuen Welt.

Nach der Entdeckung Mittelamerikas durch spanische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1525) und Cartagena de Indias (gegr. 1533) die ersten kolonialen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste.

Als im Jahr 1537 die ersten spanischen Entdecker unter Gonzalo Jiménez de Quesada in das Andengebiet vordrangen, wurden die Chibcha unterjocht. Von Süden aus Ecuador kommend, eroberte Sebastián de Belalcázar (1495–1551) den Süden Kolumbiens. Von Westen kommend erreichte der Ulmer Kaufmann Nikolaus Federmann (1506–1542) im Jahre 1539 Bogotá, um im Auftrag der Welser die Kolonisation des Landes voranzubringen. Die Spanier erbauten einige Siedlungen, welche die ehemaligen indianischen Handelszentren ersetzten, so zum Beispiel Santa Fé de Bogotá (gegr. 1538) und Tunja (gegr. 1539). Wenig später erfolgte die Gründung einer Provinz, aus der sich das Vizekönigreich Neugranada entwickelte.

Der Reichtum des Landes führte in den Jahren 1544, 1560 und 1586 zu Angriffen der Piraten unter Sir Francis Drake auf die zur Festung ausgebaute reiche Hafenstadt Cartagena. 80 Prozent der weltweiten Goldproduktion des 17. Jahrhunderts kam damals aus Kolumbien. In den Goldminen arbeiteten Indianer, von denen viele an Schwäche und den Krankheiten verstarben, die die Europäer eingeschleppt hatten. Danach übernahmen meist afrikanische Sklaven die Arbeit, die im Hafen von Cartagena zu kaufen waren. Die Stadt wurde im Jahre 1741 von einer englischen Armada mit 186 Kriegsschiffen angegriffen und von den spanischen Truppen unter Don Blas de Lezo verteidigt.

Politik

Kolumbien ist seit 1886 eine demokratisch verfasste Republik mit einer politisch starken Stellung des Präsidenten nach US-amerikanischem Vorbild. Die (offizielle) Charakterisierung Kolumbiens als Demokratie beruht in erster Linie auf formalen Kriterien wie regelmäßig abgehaltenen Wahlen und einer oberflächlichen institutionellen Stabilität. In qualitativer Hinsicht weist die kolumbianische Demokratie allerdings Defizite auf.

Der Präsident wird direkt vom Volk für eine vierjährige Wahlperiode gewählt und kann – seit einer kürzlich erfolgten Verfassungsänderung – einmal wiedergewählt werden. Ein Vizepräsident hilft ihm bei den Amtsgeschäften. Der Präsident kann das Parlament auflösen und Neuwahlen erzwingen. Als Präsidialrepublik ist Kolumbien verfassungsmäßig in die Exekutive, Legislative und Judikative aufgeteilt.

Bildung

In Kolumbien wird die Bildung in fünf Stufen aufgeteilt, „educación inicial“ (frühkindliche Bildung), educación preescolar“ (Vorschule), „educación básica (primaria y secundaria) (primaria: Grundschule (fünf Jahre), secundaria: Hauptschule (neun Jahre)), educación media (Gymnasium (elf Jahre)) und „educación superior“. Verantwortlich für die Bildung ist das Ministerio de Educación Nacional. Im Durchschnitt sind die staatlichen Bildungseinrichtungen für die Familien günstiger als die in privater Hand. Außerdem werden auch nicht staatlich anerkannte Titel, meist von privaten technischen Schulen, angeboten, die oft die Selbständigkeit des Auszubildenden zum Ziel haben.

Im Vorschulalter werden den Eltern, fast ausschließlich aus dem privaten Sektor, Kindergärten angeboten. Die letzten zwei Jahre vor der Grundschule werden Kinder (vier bis fünf Jahre) und transición (Übergang) (fünf bis sechs Jahre) genannt. Von einem Kind in der Transición-Altersgruppe wird erwartet, dass es schon mit dem Lesen- und Schreibenlernen angefangen hat.

Die Schulzeit eines Kindes begrenzt sich auf neun Jahre, fünf davon in der Grundschule (primaria) und vier im Gymnasium (secundaria). Meist nur für Familien, die die nötigen finanziellen Mittel haben, bieten Schulen zwei weitere Jahre der Educación Media, auch Bachillerato (entspricht etwa dem deutschen Abitur) genannt, an. Schüler, die das Bachillerato machen, haben meist zum Ziel, die Universität zu besuchen. Ausbildung in Kolumbien (Stand Volkszählung 2005)

Es gibt staatliche und private Universitäten. Technische Abschlüsse werden nach drei Jahren, graduierte (vergleichbar mit Bachelor) nach vier und Diplome nach fünf Jahren vergeben. Ergänzend werden Master- und Doktortitel, Letztere nur durch staatlich anerkannte Institutionen, angeboten. Die bekannteste und angesehenste Universität Kolumbiens ist die Universidad Nacional de Colombia mit Hauptsitz in Bogotá. Weitere führende Universitäten sind Universidad de los Andes, Universidad de Antioquia und Pontificia Universidad Javeriana. Ebenso gibt es die Universidad de los Llanos. Das Studium in Kolumbien ist in Lateinamerika für sein hohes Niveau bekannt. Es gibt vier Deutsche Schulen, in denen der Unterricht teilweise auf Deutsch geführt wird; in Barranquilla, Bogotá, Medellín und Cali.

Wirtschaft

Das Bruttonationaleinkommen stieg im Jahr 2005 auf 109 Milliarden US-Dollar. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt 2.157 USD, also 1.912 Euro = rund 160 Euro pro Monat.

Kolumbien gehört zu den größten Wirtschaftsnationen Lateinamerikas und ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt.

Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der viertgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend. Kolumbien wird im Allgemeinen ein großes ökonomisches Potential zugeschrieben. Das liegt unter anderem an der fortgeschrittenen Industrialisierung und an der großen Menge an Rohstoffen.

Bergbau

Kolumbien hat mit geschätzt rund 21 Millionen Tonnen die größten Kohlereserven in Südamerika, wobei geschätzt 72 Prozent der Vorkommen qualitativ hochwertige Kesselkohle sind.

Außenhandel

Heute ist die kolumbianische Wirtschaft von einem Mix verschiedenster Produkte charakterisiert, bei denen Kaffee eine zwar wichtige aber mit rund 15 % der Exporterlöse nur noch untergeordnete Rolle spielt. Mit der Globalisierung der Wirtschaftswelt sind andere Produkte in den Vordergrund gerückt wie Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte, Zuckerrohr und Zucker, Tabak, Reis, Industrieprodukte, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Textilien, Lederwaren, Chemikalien, Lebensmittel, Erdöl, Erdgas und Erdölderivate, Steinkohle und Kohlederivate, Gold und Nickel.

Wichtigste Einfuhrgüter sind Kraftfahrzeuge, Ausrüstungen für die Telekommunikation, chemische Produkte und Vorprodukte, Eisen- und Stahlprodukte, Papier und Karton, Polyethylen und landwirtschaftliche Produkte. Das Land ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA.

Die Smaragdvorkommen bilden einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor, vor allem für den Außenhandel. Jährlich werden Smaragde mit einem offiziellen Handelsvolumen zwischen 150 und 400 Mio. US-Dollar exportiert, wobei der gleiche Betrag für den Schwarzhandel erwartet wird.

Bedeutendster Handelspartner sind die USA, die 40 % der gesamten Exporte abnehmen. Zweitwichtigster Handelspartner sind die Staaten der Andengemeinschaft, gefolgt von der Europäischen Union. Haupthandelspartner des Landes sind in Lateinamerika Venezuela, Mexiko, Ecuador, Brasilien, Chile und Argentinien. Auch der Handel mit der Volksrepublik China gewinnt zunehmend an Bedeutung.

… und so geht es weiter!

Nun sollten Sie sich erst einmal unsere Bildergalerie über Kolumbien anschauen. Wenn wir Sie von diesem schönen Land überzeugen konnten und Ihr Interesse geweckt haben, dann werden Sie ganz Sicher mit uns in Kontakt treten. Gern suchen wir für Sie Ihr „Häuschen“, empfehlen Ihnen aber auch, nichts zu übereilen und sich vielleicht erst einmal in einem Urlaub hier, gemeinsam mit uns umzuschauen.

Während Ihres Urlaubs können wir Ihnen ganz sicher schon einiges an potentiellen „Häuschen“ zeigen und am Ende Ihres Urlaubes werden Sie feststellen: „Die größte Gefahr in Kolumbien ist, dass Sie nicht wieder weg wollen“.

Der erste Besuch in einem neuen Land ist wie ein Date mit einer Unbekannten. Manchmal verliebt man sich dabei.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Nachricht mit Ihren Fragen.

Credit: Das Wurschtblatt und Wikipedia

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